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Gedenken am 9. November


Ein Bündnis aus Stadt und Kirchen lädt ein zu einem Gedenkmoment in Weilburg am 9. November. Um 17.30 Uhr findet an der Gedenktafel für verfolgte Weilburger Jüdinnen und Juden ein gemeinsames Erinnern statt. Diese befindet sich am Seiteneingang der Schlosskirche in der Pfarrgasse. Das Motto lautet „Gegen Antisemitismus – damals und heute!“.

Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch wird zu Beginn sprechen. Joachim Warlies und Hans-Peter Schick erinnern an das Schicksal jüdischer Familien aus Weilburg, die in der Nazi-Zeit verfolgt wurden. Dabei nehmen sie auch die gegenwärtige Situation in den Blick. Pfarrer Frank Fieseler von der katholischen Pfarrei Heiligkreuz Oberlahn und Pfarrer Guido Hepke von der Evangelischen Kirchengemeinde Weilburg gestalten eine kurze Andacht und laden ein, für den Frieden zu beten. Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, Kerzen an der Gedenktafel niederzulegen.

Die Veranstalter rufen die Weilburger Bürgerschaft auf, an diesem Gedenkmoment teilzunehmen und so ein Zeichen zu setzen, gegen Antisemitismus und für eine offene Demokratie.


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